Die neue Kollektion Royal Pop kombiniert die Ästhetik der legendären Audemars Piguet Royal Oak mit dem kreativen Konzept von Swatch. In dieser Kooperation erscheinen acht farbenfrohe und ausdrucksstarke Modelle, die durch ihre strikte Limitierung ein hohes Potenzial zur Wertsteigerung aufweisen. Der Verkaufsstart ist am 16. Mai 2026 in elf unterschiedlichen Stätten, darunter Berlin, München und Hamburg, wie Swatch berichtet.
Farbenfrohe Taschenuhr: Kooperation zwischen Swatch und Audemars Piquet
Es dürfte eine der ungewöhnlichsten Kooperationen der modernen Uhrenwelt sein. Auf der einen Seite steht mit der klassischen Royal Oak von Audemars Piguet eine echte Ikone, deren Design seit Jahrzehnten als stilprägend gilt. Die markante achteckige Lünette mit vertikaler Satinierung, die acht sichtbaren Schrauben und das berühmte Grande Tapisserie Muster auf dem Zifferblatt machen die Schweizer Luxusuhr unverwechselbar. Für viele Modelle werden inzwischen Preise von deutlich mehr als 30.000 Euro verlangt.
Die Royal Pop bleibt mit einem Durchmesser von 40 Millimetern und einer Höhe von 8,4 Millimetern klassischen Proportionen treu, trägt aber zugleich klar die Handschrift von Swatch. Das Gehäuse besteht aus Bioceramic, einem innovativen Verbundmaterial des Herstellers. Dabei verbindet das patentierte Material hochwertige Keramik mit biobasierten Bestandteilen auf Basis von Rizinusöl.
Noch auffälliger zeigt sich der Einfluss von Swatch bei den acht kräftigen Farbvarianten, die jeweils einen eigenen internationalen Namen tragen. Otto Rosso, Huit Blanc, Green Eight, Blaue Acht, Lan Ba, OTG Roz, Ocho Negro und Orenji Hachi sorgen bereits mit ihren Namen für Aufmerksamkeit. Ergänzt wird der auffällige Auftritt durch ein im Stil der Pop Art gestaltetes Zifferblatt, dessen Zeiger und Stundenindizes mit einer Super LumiNova Grade A Beschichtung ausgestattet sind.
Royal Pop: Die innovative Trageweise der Royal Pop
Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen von Audemars Piguet und Swatch präsentiert sich die Royal Pop nicht als klassische Armbanduhr, sondern als auffällige Taschenuhr. Damit sie stilvoll getragen werden kann, entwickelten die Hersteller ein raffiniertes Pin-und-Clip-System. Der farbenfrohe Uhrenkopf lässt sich damit unkompliziert an Kleidung oder Taschen befestigen und wird nahezu automatisch zum Blickfang. Schon die legendäre Pop Swatch erlangte mit diesem ungewöhnlichen Konzept Kultstatus und große Aufmerksamkeit. Mit der Royal Pop greifen Audemars Piguet und Swatch diese Idee erneut auf.
Im Inneren arbeitet die neue Handaufzugsversion des markeneigenen Uhrwerks SISTEM51 aus dem Hause Swatch. Das mechanische Werk besteht aus den namensgebenden 51 Einzelteilen und verbindet technische Schlichtheit mit bemerkenswerter Raffinesse.
Royal Pop: Verkaufsstart und Preise
Wenn das große Vorbild der Royal Pop, die berühmte Royal Oak von Audemars Piguet, häufig Preise von weit über 30.000 Euro erreicht, drängt sich natürlich die Frage nach dem Preis der neuen Taschenuhr auf. Überraschend bodenständig fällt die Antwort aus: Die Lépine Version mit Stunden und Minuten Anzeige kostet 385 Euro, die Savonnette Variante mit kleiner Sekunde liegt bei 400 Euro. Damit bleiben die Modelle vergleichsweise erschwinglich und dürften zugleich das Potenzial für eine spürbare Wertsteigerung besitzen.
Wer sich die neue Royal Pop sichern möchte, muss allerdings den Weg in den stationären Handel antreten. Verkauft wird die Taschenuhr ausschließlich in ausgewählten Filialen von Swatch. Der Verkaufsstart erfolgt am 16. Mai 2026 unter anderem in Berlin, München, Hamburg und Frankfurt. Online wird die Royal Pop dagegen nicht erhältlich sein.
Bild: Audemars Piquet x Swatch
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